Tag 4 + 5: Chania und Umgebung

Nach einem schönem Frühstück mittags am Pool, gingen wir runter zum Strand und – oh wie nice – heute gab es Wellen! 😀 In den Fluten hatten wir richtig Spaß und keiner von uns ging unter. 😉
Richtig cool war auch abends das Bilder machen vom Leuchtturm und Hafenpromenade bei Sonnenuntergang. Hier blieben wir einige Zeit und fanden eine neue, kretische Freundin (Bild). 🙂 Die Hündin wich uns einige Zeit nicht von der Seite, rannte zum Schluss dann aber einem Pärchen hinterher, die treulose Tomate!

Kurze Anmerkung zum Restaurant „Salis“: Nicht empfehlenswert.
Essensmenge und Service stimmte nicht.

Am Tag darauf fuhren wir zu einer kleineren Schlucht namens „Therisos Gorge“. Leider war kaum Wasser zu sehen, aber wir gingen etwas in den Bergen spazieren. Hier gab es einige Ziegen. Man hörte sie durch ihre Glocken um den Hals von Weitem. Auf dem Rückweg war der Weg durch Zäune versperrt. Anscheinend gehörte das Gebiet einem Hirten, der uns versehentlich einschloss. Die Zauntore konnte man aber recht leicht öffnen und wir kamen zurück.
Abends ging es zum ersten Mal seit langer Zeit gescheit Essen im „Ela“.

Tag 2: Chania – Strandbesuch und die ersten Flugversuche der Jana W.

Erstmal chillig in den Tag starten: von der Terrasse aus, mit Blick auf Kiefern, Limettenbäumchen und Eukalyptus. -Moment! Eukalyptus?! Hm, dachte die gibt es doch in Australien?! Ach so, von Piraten oder so eingeschleppt worden (wie so viele Pflanzen hier). -Na dann …
Mittags gab es Frühstück mit typisch griechischen Köstlichkeiten, wie etwa „Kalitsoúnia“ aus einem Café “ 51 Street Café“ nebenan.
Übrigens nerven die Mücken hier ein klein wenig rum (9 Mückenstiche in 20 min!), deswegen liegen hier so viele Anti-Mosquito-Sachen im Haus … Zum Glück hat Steffen auch sein „Mücken-Bruzzel-Gerät“ dabei!
Felix und Steffen gingen Einkaufen in einem größeren Supermarkt „Sklavenitis“ nicht weit von hier. Hier gibt es so ziemlich alles, auch Kosmetika, Haushaltsutensilien und Bäckerstand – nur keine Sklaven.

Am Nachmittag dann gingen wir zum Strand von Chania. Juchu! 😀 Es handelt sich hier um einen Sandstrand und das klare Wasser hat eine angenehme Temperatur. (Sonnenschirm nicht vergessen!)
Am Strand und im Meer gibt es einige dunkelgrün/ schwarze Algen, die aber nicht weiter stören.
Auf den Fall kann man hier mit der Jana lustige Dinge machen,
zum Beispiel sie durch die Luft werfen, so dass sie dann mit dem Rücken schön aufm Wasser aufklatscht. Ein Kreter/ Grieche versuchte uns bei der Wurftechnik zu helfen, aber … Ich bin einfach zu alt für diesen Shit! 😉

Abends ging es mal wieder zum Futtern an den Hafen runter. BTW: Fanden wir auf dem Weg zum Hafen runter einen Park mit Schildkrötenbecken „Park of Piece & Friendship“.
Hier könnten wir dann öfter mal langgehen. 🙂 Leider konnte das Restaurant „Taverna Enetiko“ dem vom ersten Tag nicht ganz das Wasser reichen, aber war gut (4*).
„Daheim“ angekommen und um den Tag abzuschließen, machte Steffen (wie fast immer) seinen Pool-Jumper, um sich noch mal abzukühlen.

Tag 1: Chania – Hund, Katz und … Zikade am Pool

Nach einem kurzen Sprint zum Bus am Morgen – bei Steffen ging es gemächlicher zu – bekamen wir ganz genehm unseren Anschlusszug zum FF Flughafen.
Der Security-Check verlief relativ reibungslos und überhaupt ging dieses ganze Drumherum mit nur Handgepäck viel schneller. -Top!

Mit ein bisschen Verspätung kamen wir in Chania an und uns fiel gleich auf, dass zumindest hier in der Küstengegend quasi ein Dauerlüftchen geht,
so dass die Hitze (30 Grad) echt erträglich ist. Ergänzung Steffen: „Solang man sich nicht bewegt!“
Pflanzenliebhaber wir mir fallen gleich die ganzen (großen) exotischen Pflanzen auf, die wir in Dtl. im Winter reinholen müssen und hier einfach so frei herum-wachsen können. -Schmacht!
Auf jeden Fall bekamen wir super schnell unseren kleinen FIAT vom Autoverleih direkt neben dem Flughafen. Hier gefiel uns schon, dass die griechischen (Tschuldigung! kretischen ) Angestellten Scherze mit uns machten und
einfach locker drauf waren. 🙂 Nice war auch, dass Steffen das Auto nach Chania zum Airbnb fuhr und Felix nebendran dann während der Fahrt die Verkehrs-regeln googelte und erklärte. Zum Beispiel haben beim Kreisverkehr die Autos Vorfahrt, welche in diesen hineinfahren wollen. -Hä? Ergo, im Kreisel dann anhalten und Autos reinlassen? Hilfe! Am besten geht man mit dieser Regeln um, indem man diese wie Steffen direkt missachtet. 😉

Martha, unsere Airbnb-Host, empfing uns herzlich in unserem nice Häuschen mit Pool (!!!) :D, das wir für die nächsten 6 Tage gemietet hatten. Martha war dann wieder weg und wir gleich mal an/ in den Pool. Schon cool, so ein Pool!       N Paar Runden so tun Als-ob-Schwimmen, Chillen und Weinschorle mit dem Wein trinken, den wir von Martha geschenkt bekommen hatten.
Noch n bisschen Chillen auf der Terrasse vorne (Wir müssen zwischen Vorne und dem Garten mit Pool hinten abwechseln, sonst wird es langweilig. ;))
und n Paar Vokabeln reindrücken, die wir beim Restaurantbesuch nachher gleich mal anwenden könnten. -Dachte ich. Aber HaHa! Schön wär’s gewesen.
Trotz Google-Übersetzer-Sprachausgabe sind manche Wörter aber einfach kaum auszusprechen!

Abends machten wir uns auf in die City und runter zum Venezianischen Hafen (Der sah nicht so aus irgendwie, aber okay.). Wow! Was für eine Touri-Meile: Shop an Shop! Es war eigentlich Sonntag und lt. App sauwenig los,
aber mir persönlich war das schon too much an Menschenmenge. Aber gut, der Sonnenuntergang mit Leuchtturm war eine schöne Entschädigung. 🙂

Auffällig ist übrigens, dass hier echt viele Griechen leben/ Urlaub machen.
Vielleicht vergleichbar mit deutschen Touristen auf Sylt oder so. Puh! Die Auswahl an Restaurants in Chania ist einfach so groß, dass wir schon etwas suchen mussten, bevor wir ein schönes Restaurant mit Flair gefunden hatten.
Unsere Wahl fiel auf „Kalderini“, ein Lokal mitten in der Altstadt von romantischen Gässchen umgeben. Das Essen war hier schon mal supi!
Das fanden die herumlaufenden Katzen übrigens auch. 😉 Einen Hund wollten wir später übrigens auch mitnehmen, aber irgendwie wollte der nicht…
Den Rest hat uns dann der Verdauungs-Raki gegeben. (Hier auf Kreta wird RAKI, nicht Ouzo getrunken!) Leicht beschwingt gingen wir nach Hause und uns viel auf, dass das Rumgezirpe der Zikaden weg war. Wir wurden nämlich von einem Meer von denen in Empfang genommen – und zumindest ich dachte, dass dieses Meer von Gezirpe niiiieee wieder aufhören würde.

08.12. bis 13.12.2015 – Der Herr der Hobbits

🎬 Großartig! Wir fuhren nach „Matamata“ bzw. nach „Hobbiton“ und gafften auf das Filmset von Peter Jacksons Filmen „Der Hobbit“ und „Der Herr der Augenringe“. Das Set/ die Range ist echt riesig und wurde an manchen Stellen wegen Jacksons perfektionistischen Ader richtig krass umgestaltet! Wenn man sich die anderen Touri-Gruppen weggedacht hat, schien alles wirklich wie eine andere Welt. (Leute wie Felix kamen sich groß vor; Leute wie ich fühlten sich endlich in einer angemessenen Umgebung. 😀)

💧Unser Weg führte uns zu „Lake Taupo“. Dort erwarteten uns weitere Stinkepools (mud pools). In „Taupo“ selbst ein ganzer Park davon. – Da ist nix mit frischer Luft schnuppern bei einem Spaziergang durch den Park! Auf jeden Fall wird einem dann doch klar, wie dünn die Erdkruste eigentlich ist. Ich sagte nur zu Felix: „Zum Glück sind wir nur zwei Wochen hier!“. Wer nach Taupo kommt, muss sich unbedingt die abartig eisblau-weißen“Huke Falls“ anschauen und dort auch den Wanderweg langlaufen. 👌 Also sowas haben wir farblich noch nicht gesehen.

💧Sehr schön war es auch am nächsten Tag in „Rotorua“ im „Te Puia Park“: Von einem Maori wurden wir durch die Geysirlandschaft geführt und durften ein bisschen was über die maorische Kultur erfahren. Ein bisschen albern fanden wir die nachgestellte Begrüßungszeremonie vor dem Gemeindehaus. -> zu touristisch. Interessant hingegen war die Verarbeitung von Holz(stämmen) für Figuren und die anderer Materialien für Kleidung. Beeindruckend war der „Pohutu Geysir“. Wir mussten uns ganz schön gedulden, bis der mal eine Fontäne ausstieß. Bei uns schaffte er ca. 10 Meter. (Hätte sich ja mal ein bisschen mehr anstrengen können!) Drei Mal dürft ihr raten, was wieder ohne Ende in dem Park vertreten war … Genau! Stinkepools. Aber: Don’t worries. -> Das sagen die in Neuseeland auch. Der Brüller war allerdings das Kiwi-Haus: Dort konnten wir nämlich endlich❕❗️❕ – einen Kiwi, der uns den Rücken zukehrte, live in Schwarzweiß auf einem Monitor sehen. 😏 Die Kiwis sind nämlich nicht nur nachtaktiv – was nicht so schlimm gewesen wäre, da die Käfige schwach beleuchtet waren – sondern auch sehr schläfrig, was heißt, dass sie ewig nicht aus ihren Häuschen rauskamen. Wir hatten die Viecher erstmal abgeschrieben.

🌋 🗻 Eines der tollsten Erlebnisse waren die Ausblicke auf die (Vulkan-)Berge im „Tongariro Nationalpark“!!! Endlich einmal den „Schicksalsberg“ – Morrrrrdorrrr – sehen. Dabei handelt es sich um den aktiven Vulkan „Mt. Ngauruhoe“ (2291 m). Da den Namen wohl kaum einer aussprechen kann, bleibt es bei der Schicksalsbergbezeichung. 😉 Der Schneeberg „Mt. Ruapehu“ (2797 m hoher Vulkan) gleich nebenan war auch nicht zu verachten! Gerade weil beide Vulkane saisonal relativ wenig schneebehangen waren, gefielen sie uns so gut.

👣 Wir wanderten über 20 km auf einigen der verschiedenen Wege in dieser großartig, vielfältigen Landschaft: Farblich eindrucksvoll waren die „Silica Rapids“, denn die Routen der Wasserschnellen waren vanillegelb. Das Wasser natürlich wieder glasklar! Das Ganze zwischen Vulkangesteinen und (von mir liebevoll genannten) Puscheln * (Büschen; Gräsern) eingebettet. Ein Plus bekommt ebenso der kleine Spazierweg zu den „Tawhai Falls“ (,wo Gollum Frodo den Ring abluchsen wollte). Den absoluten Höhepunkt unseres Neuseelandtrips bildeten aber die „Tama Lakes“ (Kraterseen) beim Schicksalsberg. Grandios! Die blauen Farben sind wirklich ähnlich den publizierten Bildern. 👍👍👍

Unseren letzten Tag verbrachten wir in „Otorohanga“. Wir wollten die Kiwi-Geschichte doch noch nicht so schnell aufgeben und schauten mal beim „Kiwi-House“ (eher ein Hospital) rein. Na, jetzt aber! Da wurden die Kiwis gefüttert und man konnte sie, auch wenn es stark dunkel war, richtig nah sehen. – Seltsam dieses Tier: Irgendwie war es größer als gedacht. Hm. Kann nicht fliegen, aber dann soooo einen riesen Schnabel haben. Und dann stochert es damit immer zuckelnd im Laub nach Nahrung rum. Ulkiges Vieh! Vor allem wenn es sich noch mit den staksigen Beinen an der Seite kratzt. 😂 (Bilder sind nicht erlaubt, deshalb von Felix das Bild oben vom Kiwi im Glaskasten.)

Die Zeit vor unserem Rückflug nach Brisbane vertrieben wir uns am „Queens Harbour“ (,einer der 1000 Häfen) in Aukland. – Aukland, da gibt es nicht viel zu schreiben … Die Stadt ist groß und vollgestopft mit Touris.

✈️-> Welcome back to nice and warm Australia! And welcome Felix Bro Stephan!

01.12. bis 07.12.2015 – Was für ein DieLämmer!

✈️ Nice flight nach „Christchurch“/ New Zealand. Also jetzt wirklich. 😉 Es fehlen uns nun noch mal 3 Stunden mehr, aber no worries.

Schade! Unsere Airbnb-Gastgeber haben uns doof behandelt und so war unser erster Eindruck von den Kiwis eher uähbäh.

🚐 🌄 Erstmal am nächsten Morgen den geilen Campervan von einem bestimmten Anbieter abgeholt; Felix sich an das große Vehikel gewöhnt. – Eigentlich hatte der Arme gar keine Eingewöhnungszeit. Die erste Fahrt nach „Hanmer Springs“ war seine Probestrecke. – Ging ja „nur“ ständig kurvenreich bergauf bergab … Und ich immer schön links am Abgrund sitzend! (So weit weg zu sterben ist schlecht: Da kostet entweder der Leichentransfer nach Dtl. oder die Reise der Hinterbliebenen zur Beerdigung zu viel.) Rechts und links regelmäßig MUHs und MÄHs auf quietschegrünen Weiden. Eigentlich wollten wir uns danach abends erstmal betrinken, ABER die unfreundliche Kassiererin vom „Countdown-Supermarkt“ hat wohl gemeint, sie müsse uns schikanieren (Erst wollte sie Felix Führerschein nicht akzeptieren, dann wollte sie nicht nur seinen Reisepass sehen, sondern auch meinen …) – Letztendlich ließen wir die Alte auf ihrem Alkohol sitzen! Jawohl. Und zack war der zweite Tag schon vorbei. – Wenigstens der Campingplatzbesitzer unserer ersten Campinglocation war nett. – Der nahm uns auch ohne Reisepassvorlage bei sich auf!

Am nächsten Tag gingen wir gleich in Hanmer Springs ins Thermalbad. Da es in Neuseeland hier und dort rumbrodelt, verwenden die das heiße Zeuch für verschiedene Pools von 28 bis 42 Grad. Wer auf Schwefelgeruch 🍳 steht, kommt hier voll auf seine Kosten! 😀 Urlauber, die zu einer kälteren Jahreszeit anreisen, würde ich das Bad auf jeden Fall empfehlen.

🐋Weiter ging es die Ostküste entlang zu einem Ort namens „Kaikoura“. Dort am „Ohau Point“ kann man mit etwas Glück – das wir nicht hatten – Wale beobachten und Robbenkolonien. – Das Glück hatten wir! BILDER Übrigens war der Sand dort eher grau-schwarz, also der totale Gegensatz zum Whitsunday-Sand. Später fuhren wir in Richtung „Havelock“, in den Nordosten der Südinsel, und übernachteten auf dem Campingplatz mit den meisten Insekten ever! Aber wir haben es überlebt!

🌿🌅 Yeah! Auf zum „Abel Tasman National Park“ an der Nordküste der Südinsel ging’s am darauffolgenden Tag. Wir wurden mit einem Wasser🚖 von „Marahau“ zu der Bucht „Anchorage“ gebracht. (Video) Auf dem Weg dorthin haben wir noch gedacht: „Oh Mann! Der fährt ja immer weiter und weiter! Das müssen wir alles wieder zurücklaufen!“ 😩🔫 Es sah aber alles viel weiter aus als gedacht und wir wanderten dann an der Küste entlang zurück. Also: Hammer Park mit echt schönen Wanderwegen mit vielen Aussichtspunkten auf das smaragdgrün-türkisfarbene Meer mit „goldenem“ Strand. Wir wären auch gern noch länger da geblieben, aber die Zeit drängte und so genossen wir am Folgetag noch ein paar Stunden am Strand (im Watt bei „Kaiteriteri“ und in der Bucht des „Split Apple Rock“).

🚢 Also fuhren wir nach dem schönen Abel Tasman NP nach „Picton“, wo unsere Fähre nach „Wellington“ ablegen sollte. Details dazu werden an dieser Stelle AUS DEN GRÜNDEN weggelassen.

🚐 ➡️ 🚗 Supi, auf der Nordinsel irgendwo auf dem Highway konnten wir endlich mal den self-contained Campervan nutzen und ihn für’s kostenlose Übernachten nutzen. Damit glichen wir die relativ hohen Kosten vom Camping am goldenen Oststrand aus. In einem Rutsch musste Felix die letzte Strecke abreißen? So viel zum Thema „Relocation“: Geld sparen beim Ausleihen eines Fahrzeuges ist ja gut, aber der Zeitpunkt der Abgabe sitzt einem doch ganz schön im Nacken und es wird stressig! Wir konnten den Van rechtzeitig abgeben und tauschten ihn gegen, sagen wir … ein etwas kleineres Gefährt ein.

Wie es uns in der der zweiten Neuseeland-Woche ergangen ist, berichtet Felix. 😊

03.10. bis 04.10.2015 – Wassa, Wassa, Wassa MIT Ende in Townsville

😪 Die Verabschiedung von den Wallabies fiel uns schwer und wir könnten schwören, dass das eine oder andere Wally mit uns mitkommen wollte.

🌿 Und weiter ging’s durch das Tableland: Wir schauten uns noch den „Curtain Fig Tree“ bei Yungaburra an. – Irre wie sich dieser Baum am leben hält!
Recht interessant war lt. Felix auch der Krater beim „Mt. Hypipamee National Park“. Ist halt schon tief … der Blick bis gaaaanz unten!
Mit viel Glück und etwas Geduld konnten wir beim „Peterson Creek“ ein Schnabeltier entdecken. Joar. Und ich muss wirklich sagen, die Schnabelviecher sehen so aus wie auf Bildern … 😊
👎 Ganz schön enttäuschend war der Tagesabschluss am „Tully Gorge National Park“- zumindest von oben, denn Wasserfälle waren an dem Tag wohl aus … (Wie gut, dass Felix hier ein Bild davon reingestellt hat!😄)

💦 Entschädigt wurden wir aber am nächsten Tag mit den „Millaa Millaa Falls“ und den „Elingjaa Falls“. Schöne, sehenswerte Wasserfälle! Die „Zillie Falls“ kann man vernachlässigen. Man sieht von dem Aussichtspunkt fast gar nichts von dem Wasserfall.
Empfehlenswert ist auch der Panoramablick auf Hinchinbrook Island vom Lookout auf dem „Bruce Highway/Cardwell Range“. Dort verweilten wir ein bisschen.

🍍🍌 Cool ist, dass es sehr häufig am Straßenrand Obststände gibt. V.a. weiß man woher die Früchte wirklich kommen und sie sind günstiger.

🍴🏊 Wir wollten den Rest der Strecke wieder an der Küste entlangfahren und bei „Innesfail“ noch irgendwo grillen. Top! Wir fanden einen Barbie am „Etty Bay“, eine kleine Badebucht mit Campingmöglichkeit.

😯 Auf einmal dachten wir, wir könnten unseren Augen nicht trauen: Mitten zwischen Zelten und Autos maschierte ein „Cassowary“ entlang. -> Auf dem gaanzen Küstenweg lang sind „Cassowary-Warnschilder“ an den Straßen und Wanderwegen in den Dschungeln gewesen (, auch wie man sich bei einer Begegnung mit denen verhalten soll) und wir haben kein einziges gesehen! Jetzt war unsere Reise so gut wie zu Ende und wir sahen eins auf irgend einem Campingplatz. Tse!
Es wurde noch abgefahrener, als das Urviech am Strand rumstolzierte,
einige Badegäste panisch reagierten, andere ruhig auf ihren Handtüchern liegenblieben. – Hallo?!? – Cassowaries sind gefährlich!!! Aber: No worries. 😅

Nach diesem abschließenden Erlebnis fuhren wir nach Townsville zurück (boring 😴).

Nun freuen wir uns schon auf den nächsten, längsten und letzen Trip!!! 😀

01.10. bis 02.10.2015 – Wallaby-Time im Granite Gorge Nationalpark

👎 Unseren ersten Reinfall erlebten wir im „Mossman Gorge Nationalpark“:
Will man dort auf den höchsten Berg, ist das quasi nur mit einem Shuttlebus möglich. Einen Wanderweg gibt es nicht. Hinzu kam, dass das Besucherzentrum mit Touristengruppen so überfüllt war, dass es uns vergangen ist und wir wieder abgerauscht sind.

💧🔥 Wir wollten auf dem Heimweg ein wenig durch das Hinterland fahren.
Also, nach der Enttäuschung ab in südwestlicher Richtung zu der Region „Atherton Tableland“.
Im Norden davon schauten wir uns das „Mareeba Tropical Savanna & Wetland Reservat“ an. Ehrlich gesagt, dachten wir auf der Hinfahrt: „Wo bitte soll das hier Wetland sein?“, weil sich vor uns neben den „Straßen“ schon diese typisch rote Erde auftat und das Grün eher rar war. Das Hitzeflimmern und die Termitenhügel rechts und links verstärkten noch das Outback-Feeling.
Aber cool, wir landeten tatsächlich bei dem künstlich angelegten See „Lake Mitchell“ mit vielen Flugviechern. Wer ein Vogelnarr ist, sollte hier mal vorbeischauen und ein bisschen verweilen. Von einem getarnten Hochsitz aus kann man à la Felix auch ein paar schöne Bilderz machen.
Witzig war ebenfalls: Am Ufer des Sees konnten wir Pferde UND KÄNGURUS nebeneinander grasen sehen. Aha! In Australien 🐴 = Känguru? 😀

⛺️ 🔭 Auf einen Tipp hin fuhren wir zu unserer Schnarchstätte für die nächsten Tage: „Granite Gorge Nature Park“. Da wurde uns nicht zu viel versprochen, denn der Campingplatz war sehr gut ausgestattet und um uns herum haben die kleinen „Mareeba rock-wallabys“ auf/ zwischen den Felsen gelebt.


Es lässt sich dort einfach mal gut chillen: Es gibt da einen kleinen Wasserlauf, in dem man baden kann und kürzere Spazierwege über Stock und Stein,
für die man teilweise schon echt gute Trekkingschuhe braucht.

💣 waren auch die 🌟klaren Nächte, in denen man so viele Sterne sehen konnte, dass einem fast schwindelig vom Hingucken wurde! Fantastisch diese Weite!!!

28.09. bis 30.09.2015 – Ziel Cape Tribulation

👠👔 Weiter ging es an der Küste entlang in den Norden. Großzügig umfuhren wir Cairns, da wir keinen Bock auf zu viel Touri-Stress hatten und hielten dafür in dem (Juchu! 😏) Touri-Städtchen Port Douglas. Eher ein schnieker Ort, so mit Lädchen, Häfchen und sprechendem Toilettchen. -> (‚Fahrstuhlmusik dumdidum‘) „You have got 10 minutes to leave the toilet.“ – Na wer da mal so Beschwerden hat, sieht ganz schön alt aus, wenn da auf einmal automatisch die Tür aufgeht. 😱 😂
Das war schon echt witzig, aber wir wollten ja weiter zum „Campground Ocean Safari“ am Cape Tribulation! Weil der Zeltplatz im „Daintree Nationalpark“ liegt, war allein die Autotour dahin schon toll. Serpentinenfahren durch den Dschungel! Yeah!
Dann kam die Überraschung: Der Dschungel des Daintree NP liegt echt press am Meer. (Ach, das ist ja praktisch! Da muss man sich gar nicht entscheiden! 😀) Unser ⛺️ fand ein Plätzchen am Rand des Waldes, das erste Guggel (in Deutschlandfarben gehalten) begrüßte uns und einen Pool gab es auch auf dem Platz. 🔨! (*Empfehlung) Wir gingen aber erstmal zum Beach und machten einen Strandspaziergang, bei dem wir schon total viele Krebse sahen und auch einige blau-lilane Quallen. -> Die Rezeptionistin meinte nur: „Ach, die Jellys sind nicht sooo schlimm … .“


🚤 Total aufregend war der nächste Tag auf zweierlei Weise, deshalb erzählen wir hier mal aus getrennter Perspektive:

🐭: Die gebuchte Schnorcheltour war eine der tollsten Sachen, die ich bis jetzt erleben durfte!!! Allein der Hin- und Rückweg mit dem Boot zum Great Barrier Reef war traumhaft. 🐬e (oder zumindest die Flossen) haben uns begleitet, das Wasser in der Sonne geglitzert …*schwelg
Am Riff selbst hatte das Meer einen Blauton, den ich noch nirgends gesehen hatte. Das Wasser war total klar und wir konnten die Meeresbewohner ganz deutlich sehen: viele bunte Fischilis und Korallen, Riesenmuscheln, Seesterne, Rochen und sogar einer 🐢 konnten wir hinterherschwimmen. Haie waren an dem Tag aus, Nemos auch.

🐝: Die gebuchte Schnorcheltour war eine der tollsten Sachen, die ich bis jetzt erleben durfte!!! Nur irgendwie bin ich nicht wirklich seefest 😲. Der Weg mit dem Speedboat war ja noch ganz lustig, aber dann ging es in’s Wasser. Und da lag man dann so… mit Vergrößerungsglas-Optik, Blick nach unten, schwankend in den Wellen (Wellchen) und kämpfte mit Salzwasser im Schnorchel. Kaum war der erste Adrenalin-Rausch vorbei meldete sich dann der Magen: „Hirn, irgendwas stimmt hier unten nicht so, es schwankt!“. Den Rest der Zeit verbrachte ich dann auf dem Boot… Dennoch: Das Riff ist WAHNSINN. Ich erinner mich zwar kaum an mehr als die riesige Schildkröte, wie sie 30 cm entfernt von mir irgend ein See-Zeuch futterte, aber die Erinnerung reicht auch schon! Mein Tipp für andere: Probiert das mit dem Schnorchel erstmal am Ufer und gewöhnt euch an diese seltsame Atmung und verzogene Optik und DANN fahrt raus. Aber macht es auf jeden Fall! Selbst ~10 Minuten sind es wert!

Den restlichen Tag konnte Felix sich mit seiner 📷 austoben und mehr als genug Bilder von Krebsen am Strand machen. In den Korallenriffs, die nun wegen der Ebbe zurückgeblieben waren, konnten wir aber noch ganz viele andere Wasserviecher sehen! Abends war wieder alles so gut, dass wir noch’n fetten Aussie-Beef-🍔 fressen gingen. Mehr hoch als breit, mit roter Beete – etwas gewöhnungsbedürftig (da zu gesund! 😉), aber ganz gut.

Bevor wir losfahren wollten, entdeckten wir dann noch eine kleine Spinne am Auto. Macht ja nix, wir sind ja nur in Australien… Auf Nachfrage, was das für ein Monster sei, bekamen wir die Auskunft: „Huntsman spider„, ungefährlich, aber groß und schnell. Jo, so schnell, dass man sie nicht vom Auto weg bekam. Sie begleitete uns somit die nächsten paar Tage und saß immer mal an einer anderen Tür… 😬

🌿🗼 Am nächsten Tag fuhren wir nun wieder in den Süden und machten im Daintree NP noch einen Abstecher zum „Jindalba Boardwalk“. So heißt ein Park, in dem man für viel Geld eine lustige, audio-guide-geführte Tour durch die verschiedenen „Stockwerke“ des Regenwaldes machen kann. Im wahrsten Sinne war der „Canope Tower“ der Höhepunkt des Tracks, wo uns ganz oben Vogelnester erwarteten. Im Nachhinein war der Pfad zwar lehrreich, aber die ganze Sache zu teuer.

🐊 „Tschüß Daintree Rainforest!“ hieß es dann. Aber die Krokodile im Daintree River wollten wir uns noch geben! 😀 Die Bootstour war preiswert und echt ok. Kein Wort von dem Aussie-Führer verstanden, aber dafür vier Krokis gesehen. Der Typ ist mit dem Bootchen sogar richtig nah ran, fast schon zu nahe. Ein Krokoviech war definitiv aggressiv unterwegs! Respect vor den Überlebenskünstlern, respect!

Zur Übernachtung (in einem Bett!) zog es uns wieder nach Port Douglas, vorher noch nice Kochung und den einheimischen Gastgeber haben wir auch noch über Zeug ausgequetscht. U. a. kam da heraus, dass ganz Queensland nur EINEN Stromanbieter hat! (Diese Aussies …)

26.09. bis 27.09.2015 – Hinfahrt Part 2

Am nächsten Morgen gingen wir dann erst dem Geplätscher nach und sahen den schnuckeligen Murray an. – Schön. Aber abgesperrt isser, weil es da wohl schon Unfälle gab. 😳 Vor der Abfahrt noch schnell ein Bild gemacht, wie die Aussies so campen:

🏰 Auf jeden Fall fuhren wir weiter die Küste hinauf Richtung Innesfail zum „Paronella Park“: Hier hatte in den 30igern ein gewisser Herr Paronella eine Burglandschaft nach spanischem Vorbild um den „Mena Creek“ erbauen und gleich noch einen Dschungelpark drumherum erstehen lassen – den heutigen Campingplatz nebendran aber nicht. 😉 Wer Lust auf eine romantische Atmosphäre mit moosbedeckten Bauten an einem Wasserfall hat, könnte dort durchaus verweilen. Uns war die Aussicht von der Hängebrücke aus romantisch genug, Fotos für’s Familienalbum und weiter ging’s.

„Wasserfall-infiziert“ begaben wir uns zu den „Josephine Falls“. Coole Sache (im wahrsten Sinne), denn an diesem Wasserfall konnten wir wieder planschen gehen wie am „Crystal Creek“. Die 🐝 schwamm gegen einen größeren Wasserstrahl an (wie eine elektronische Gegenschwimmanlage, eben nur in natura), ich kämpfte gegen so eine Art Fliegenbremse an. Irgendwas Goldenes schimmerte da auf dem Wasserboden und in Felixer erwachte sofort der Goldgräber!💰 Leider sahen die Goldstücke an der Luft gar nicht mehr so golden aus. Also, Goldrausch und Dollarzeichen aus Felix Augen verschwunden – doch wieder arbeiten gehen … 😩

Felix: Ich behaupte nach wie vor, dass das Gold war. Nur eben viel zu wenig… 🙁

Auf dem weiteren Weg nach hinter Cairns sahen wir vieeele Zucker- und 🍌felder. Der Zucker wird in kleinen Waggons abtransportiert, so dass die kleinen Zugschienchen dafür immer mal wieder den Weg der Autobahn kreuzen. Es wurde dunkel, und weil wir ja jetzt doch keine Millionäre werden würden, schliefen wir unter der Brücke … äh nein, im Auto. Im Auto am Strand. Ohne Menschen in den nächsten 15km. Wir hatten Glück und es war 🌑! Wunderschön so mit Sand, Meer und Mondschein!

Felix: Das war die Nacht mit eurem „Blutmond“. Leider nicht so blutig, oder zu früh(?). Auf jeden Fall ist das eine Bild 20 und das andere 124 Sekunden belichtet. Etwas zu lang? Wirkt schon etwas skurril…

26.09. bis 27.09.2015 – Hinfahrt Part 1

🚙 Am Samstag ging’s endlich los zu den Regenwäldern bzw. los in Richtung „Cape Tribulation“ (, unser nördlichstes 🏁 an der Ostküste Queenslands)!

💦 Als Erstes waren die „Wallaman-Falls“, der höchste einstufige Wasserfall Australiens, dran. Er liegt im Weltnaturerbe-Gebiet der Feuchttropen von Queensland im „Girringun-Nationalpark“ und hat eine Höhe von 278 m. (- Schön aus wiki rauskopiert. 😉)
Da es länger nicht geregnet hatte, sah der Wasserfall irgendwie schmächtiger als erwartet aus, aber die Höhe war echt beeindruckend!

Dann fuhren wir weiter zum „Girramay-Nationalpark“ (💡Ahaaa! … wie wiki uns eben gerade aufklärte … ). Auf dem Weg dorthin sahen wir viele Steaks 🐄 am Straßenrand und auf der Straße selbst.

⛺️ Wir wollten eigentlich nur einen Zeltplatz zum Übernachten finden und landeten auf dem genialen Campground bei den „Murray-Falls“. Beides echt empfehlenswert: Nachdem wir bei einem lustigen, russisch-australischen Pärchen „notkochen“ durften, konnten wir mit dem leisen Plätschern des Wasserfalls friedlich einschlummern.