08.12. bis 13.12.2015 – Der Herr der Hobbits

🎬 Großartig! Wir fuhren nach „Matamata“ bzw. nach „Hobbiton“ und gafften auf das Filmset von Peter Jacksons Filmen „Der Hobbit“ und „Der Herr der Augenringe“. Das Set/ die Range ist echt riesig und wurde an manchen Stellen wegen Jacksons perfektionistischen Ader richtig krass umgestaltet! Wenn man sich die anderen Touri-Gruppen weggedacht hat, schien alles wirklich wie eine andere Welt. (Leute wie Felix kamen sich groß vor; Leute wie ich fühlten sich endlich in einer angemessenen Umgebung. 😀)

💧Unser Weg führte uns zu „Lake Taupo“. Dort erwarteten uns weitere Stinkepools (mud pools). In „Taupo“ selbst ein ganzer Park davon. – Da ist nix mit frischer Luft schnuppern bei einem Spaziergang durch den Park! Auf jeden Fall wird einem dann doch klar, wie dünn die Erdkruste eigentlich ist. Ich sagte nur zu Felix: „Zum Glück sind wir nur zwei Wochen hier!“. Wer nach Taupo kommt, muss sich unbedingt die abartig eisblau-weißen“Huke Falls“ anschauen und dort auch den Wanderweg langlaufen. 👌 Also sowas haben wir farblich noch nicht gesehen.

💧Sehr schön war es auch am nächsten Tag in „Rotorua“ im „Te Puia Park“: Von einem Maori wurden wir durch die Geysirlandschaft geführt und durften ein bisschen was über die maorische Kultur erfahren. Ein bisschen albern fanden wir die nachgestellte Begrüßungszeremonie vor dem Gemeindehaus. -> zu touristisch. Interessant hingegen war die Verarbeitung von Holz(stämmen) für Figuren und die anderer Materialien für Kleidung. Beeindruckend war der „Pohutu Geysir“. Wir mussten uns ganz schön gedulden, bis der mal eine Fontäne ausstieß. Bei uns schaffte er ca. 10 Meter. (Hätte sich ja mal ein bisschen mehr anstrengen können!) Drei Mal dürft ihr raten, was wieder ohne Ende in dem Park vertreten war … Genau! Stinkepools. Aber: Don’t worries. -> Das sagen die in Neuseeland auch. Der Brüller war allerdings das Kiwi-Haus: Dort konnten wir nämlich endlich❕❗️❕ – einen Kiwi, der uns den Rücken zukehrte, live in Schwarzweiß auf einem Monitor sehen. 😏 Die Kiwis sind nämlich nicht nur nachtaktiv – was nicht so schlimm gewesen wäre, da die Käfige schwach beleuchtet waren – sondern auch sehr schläfrig, was heißt, dass sie ewig nicht aus ihren Häuschen rauskamen. Wir hatten die Viecher erstmal abgeschrieben.

🌋 🗻 Eines der tollsten Erlebnisse waren die Ausblicke auf die (Vulkan-)Berge im „Tongariro Nationalpark“!!! Endlich einmal den „Schicksalsberg“ – Morrrrrdorrrr – sehen. Dabei handelt es sich um den aktiven Vulkan „Mt. Ngauruhoe“ (2291 m). Da den Namen wohl kaum einer aussprechen kann, bleibt es bei der Schicksalsbergbezeichung. 😉 Der Schneeberg „Mt. Ruapehu“ (2797 m hoher Vulkan) gleich nebenan war auch nicht zu verachten! Gerade weil beide Vulkane saisonal relativ wenig schneebehangen waren, gefielen sie uns so gut.

👣 Wir wanderten über 20 km auf einigen der verschiedenen Wege in dieser großartig, vielfältigen Landschaft: Farblich eindrucksvoll waren die „Silica Rapids“, denn die Routen der Wasserschnellen waren vanillegelb. Das Wasser natürlich wieder glasklar! Das Ganze zwischen Vulkangesteinen und (von mir liebevoll genannten) Puscheln * (Büschen; Gräsern) eingebettet. Ein Plus bekommt ebenso der kleine Spazierweg zu den „Tawhai Falls“ (,wo Gollum Frodo den Ring abluchsen wollte). Den absoluten Höhepunkt unseres Neuseelandtrips bildeten aber die „Tama Lakes“ (Kraterseen) beim Schicksalsberg. Grandios! Die blauen Farben sind wirklich ähnlich den publizierten Bildern. 👍👍👍

Unseren letzten Tag verbrachten wir in „Otorohanga“. Wir wollten die Kiwi-Geschichte doch noch nicht so schnell aufgeben und schauten mal beim „Kiwi-House“ (eher ein Hospital) rein. Na, jetzt aber! Da wurden die Kiwis gefüttert und man konnte sie, auch wenn es stark dunkel war, richtig nah sehen. – Seltsam dieses Tier: Irgendwie war es größer als gedacht. Hm. Kann nicht fliegen, aber dann soooo einen riesen Schnabel haben. Und dann stochert es damit immer zuckelnd im Laub nach Nahrung rum. Ulkiges Vieh! Vor allem wenn es sich noch mit den staksigen Beinen an der Seite kratzt. 😂 (Bilder sind nicht erlaubt, deshalb von Felix das Bild oben vom Kiwi im Glaskasten.)

Die Zeit vor unserem Rückflug nach Brisbane vertrieben wir uns am „Queens Harbour“ (,einer der 1000 Häfen) in Aukland. – Aukland, da gibt es nicht viel zu schreiben … Die Stadt ist groß und vollgestopft mit Touris.

✈️-> Welcome back to nice and warm Australia! And welcome Felix Bro Stephan!

01.12. bis 07.12.2015 – Was für ein DieLämmer!

✈️ Nice flight nach „Christchurch“/ New Zealand. Also jetzt wirklich. 😉 Es fehlen uns nun noch mal 3 Stunden mehr, aber no worries.

Schade! Unsere Airbnb-Gastgeber haben uns doof behandelt und so war unser erster Eindruck von den Kiwis eher uähbäh.

🚐 🌄 Erstmal am nächsten Morgen den geilen Campervan von einem bestimmten Anbieter abgeholt; Felix sich an das große Vehikel gewöhnt. – Eigentlich hatte der Arme gar keine Eingewöhnungszeit. Die erste Fahrt nach „Hanmer Springs“ war seine Probestrecke. – Ging ja „nur“ ständig kurvenreich bergauf bergab … Und ich immer schön links am Abgrund sitzend! (So weit weg zu sterben ist schlecht: Da kostet entweder der Leichentransfer nach Dtl. oder die Reise der Hinterbliebenen zur Beerdigung zu viel.) Rechts und links regelmäßig MUHs und MÄHs auf quietschegrünen Weiden. Eigentlich wollten wir uns danach abends erstmal betrinken, ABER die unfreundliche Kassiererin vom „Countdown-Supermarkt“ hat wohl gemeint, sie müsse uns schikanieren (Erst wollte sie Felix Führerschein nicht akzeptieren, dann wollte sie nicht nur seinen Reisepass sehen, sondern auch meinen …) – Letztendlich ließen wir die Alte auf ihrem Alkohol sitzen! Jawohl. Und zack war der zweite Tag schon vorbei. – Wenigstens der Campingplatzbesitzer unserer ersten Campinglocation war nett. – Der nahm uns auch ohne Reisepassvorlage bei sich auf!

Am nächsten Tag gingen wir gleich in Hanmer Springs ins Thermalbad. Da es in Neuseeland hier und dort rumbrodelt, verwenden die das heiße Zeuch für verschiedene Pools von 28 bis 42 Grad. Wer auf Schwefelgeruch 🍳 steht, kommt hier voll auf seine Kosten! 😀 Urlauber, die zu einer kälteren Jahreszeit anreisen, würde ich das Bad auf jeden Fall empfehlen.

🐋Weiter ging es die Ostküste entlang zu einem Ort namens „Kaikoura“. Dort am „Ohau Point“ kann man mit etwas Glück – das wir nicht hatten – Wale beobachten und Robbenkolonien. – Das Glück hatten wir! BILDER Übrigens war der Sand dort eher grau-schwarz, also der totale Gegensatz zum Whitsunday-Sand. Später fuhren wir in Richtung „Havelock“, in den Nordosten der Südinsel, und übernachteten auf dem Campingplatz mit den meisten Insekten ever! Aber wir haben es überlebt!

🌿🌅 Yeah! Auf zum „Abel Tasman National Park“ an der Nordküste der Südinsel ging’s am darauffolgenden Tag. Wir wurden mit einem Wasser🚖 von „Marahau“ zu der Bucht „Anchorage“ gebracht. (Video) Auf dem Weg dorthin haben wir noch gedacht: „Oh Mann! Der fährt ja immer weiter und weiter! Das müssen wir alles wieder zurücklaufen!“ 😩🔫 Es sah aber alles viel weiter aus als gedacht und wir wanderten dann an der Küste entlang zurück. Also: Hammer Park mit echt schönen Wanderwegen mit vielen Aussichtspunkten auf das smaragdgrün-türkisfarbene Meer mit „goldenem“ Strand. Wir wären auch gern noch länger da geblieben, aber die Zeit drängte und so genossen wir am Folgetag noch ein paar Stunden am Strand (im Watt bei „Kaiteriteri“ und in der Bucht des „Split Apple Rock“).

🚢 Also fuhren wir nach dem schönen Abel Tasman NP nach „Picton“, wo unsere Fähre nach „Wellington“ ablegen sollte. Details dazu werden an dieser Stelle AUS DEN GRÜNDEN weggelassen.

🚐 ➡️ 🚗 Supi, auf der Nordinsel irgendwo auf dem Highway konnten wir endlich mal den self-contained Campervan nutzen und ihn für’s kostenlose Übernachten nutzen. Damit glichen wir die relativ hohen Kosten vom Camping am goldenen Oststrand aus. In einem Rutsch musste Felix die letzte Strecke abreißen? So viel zum Thema „Relocation“: Geld sparen beim Ausleihen eines Fahrzeuges ist ja gut, aber der Zeitpunkt der Abgabe sitzt einem doch ganz schön im Nacken und es wird stressig! Wir konnten den Van rechtzeitig abgeben und tauschten ihn gegen, sagen wir … ein etwas kleineres Gefährt ein.

Wie es uns in der der zweiten Neuseeland-Woche ergangen ist, berichtet Felix. 😊

03.10. bis 04.10.2015 – Wassa, Wassa, Wassa MIT Ende in Townsville

😪 Die Verabschiedung von den Wallabies fiel uns schwer und wir könnten schwören, dass das eine oder andere Wally mit uns mitkommen wollte.

🌿 Und weiter ging’s durch das Tableland: Wir schauten uns noch den „Curtain Fig Tree“ bei Yungaburra an. – Irre wie sich dieser Baum am leben hält!
Recht interessant war lt. Felix auch der Krater beim „Mt. Hypipamee National Park“. Ist halt schon tief … der Blick bis gaaaanz unten!
Mit viel Glück und etwas Geduld konnten wir beim „Peterson Creek“ ein Schnabeltier entdecken. Joar. Und ich muss wirklich sagen, die Schnabelviecher sehen so aus wie auf Bildern … 😊
👎 Ganz schön enttäuschend war der Tagesabschluss am „Tully Gorge National Park“- zumindest von oben, denn Wasserfälle waren an dem Tag wohl aus … (Wie gut, dass Felix hier ein Bild davon reingestellt hat!😄)

💦 Entschädigt wurden wir aber am nächsten Tag mit den „Millaa Millaa Falls“ und den „Elingjaa Falls“. Schöne, sehenswerte Wasserfälle! Die „Zillie Falls“ kann man vernachlässigen. Man sieht von dem Aussichtspunkt fast gar nichts von dem Wasserfall.
Empfehlenswert ist auch der Panoramablick auf Hinchinbrook Island vom Lookout auf dem „Bruce Highway/Cardwell Range“. Dort verweilten wir ein bisschen.

🍍🍌 Cool ist, dass es sehr häufig am Straßenrand Obststände gibt. V.a. weiß man woher die Früchte wirklich kommen und sie sind günstiger.

🍴🏊 Wir wollten den Rest der Strecke wieder an der Küste entlangfahren und bei „Innesfail“ noch irgendwo grillen. Top! Wir fanden einen Barbie am „Etty Bay“, eine kleine Badebucht mit Campingmöglichkeit.

😯 Auf einmal dachten wir, wir könnten unseren Augen nicht trauen: Mitten zwischen Zelten und Autos maschierte ein „Cassowary“ entlang. -> Auf dem gaanzen Küstenweg lang sind „Cassowary-Warnschilder“ an den Straßen und Wanderwegen in den Dschungeln gewesen (, auch wie man sich bei einer Begegnung mit denen verhalten soll) und wir haben kein einziges gesehen! Jetzt war unsere Reise so gut wie zu Ende und wir sahen eins auf irgend einem Campingplatz. Tse!
Es wurde noch abgefahrener, als das Urviech am Strand rumstolzierte,
einige Badegäste panisch reagierten, andere ruhig auf ihren Handtüchern liegenblieben. – Hallo?!? – Cassowaries sind gefährlich!!! Aber: No worries. 😅

Nach diesem abschließenden Erlebnis fuhren wir nach Townsville zurück (boring 😴).

Nun freuen wir uns schon auf den nächsten, längsten und letzen Trip!!! 😀

01.10. bis 02.10.2015 – Wallaby-Time im Granite Gorge Nationalpark

👎 Unseren ersten Reinfall erlebten wir im „Mossman Gorge Nationalpark“:
Will man dort auf den höchsten Berg, ist das quasi nur mit einem Shuttlebus möglich. Einen Wanderweg gibt es nicht. Hinzu kam, dass das Besucherzentrum mit Touristengruppen so überfüllt war, dass es uns vergangen ist und wir wieder abgerauscht sind.

💧🔥 Wir wollten auf dem Heimweg ein wenig durch das Hinterland fahren.
Also, nach der Enttäuschung ab in südwestlicher Richtung zu der Region „Atherton Tableland“.
Im Norden davon schauten wir uns das „Mareeba Tropical Savanna & Wetland Reservat“ an. Ehrlich gesagt, dachten wir auf der Hinfahrt: „Wo bitte soll das hier Wetland sein?“, weil sich vor uns neben den „Straßen“ schon diese typisch rote Erde auftat und das Grün eher rar war. Das Hitzeflimmern und die Termitenhügel rechts und links verstärkten noch das Outback-Feeling.
Aber cool, wir landeten tatsächlich bei dem künstlich angelegten See „Lake Mitchell“ mit vielen Flugviechern. Wer ein Vogelnarr ist, sollte hier mal vorbeischauen und ein bisschen verweilen. Von einem getarnten Hochsitz aus kann man à la Felix auch ein paar schöne Bilderz machen.
Witzig war ebenfalls: Am Ufer des Sees konnten wir Pferde UND KÄNGURUS nebeneinander grasen sehen. Aha! In Australien 🐴 = Känguru? 😀

⛺️ 🔭 Auf einen Tipp hin fuhren wir zu unserer Schnarchstätte für die nächsten Tage: „Granite Gorge Nature Park“. Da wurde uns nicht zu viel versprochen, denn der Campingplatz war sehr gut ausgestattet und um uns herum haben die kleinen „Mareeba rock-wallabys“ auf/ zwischen den Felsen gelebt.


Es lässt sich dort einfach mal gut chillen: Es gibt da einen kleinen Wasserlauf, in dem man baden kann und kürzere Spazierwege über Stock und Stein,
für die man teilweise schon echt gute Trekkingschuhe braucht.

💣 waren auch die 🌟klaren Nächte, in denen man so viele Sterne sehen konnte, dass einem fast schwindelig vom Hingucken wurde! Fantastisch diese Weite!!!

28.09. bis 30.09.2015 – Ziel Cape Tribulation

👠👔 Weiter ging es an der Küste entlang in den Norden. Großzügig umfuhren wir Cairns, da wir keinen Bock auf zu viel Touri-Stress hatten und hielten dafür in dem (Juchu! 😏) Touri-Städtchen Port Douglas. Eher ein schnieker Ort, so mit Lädchen, Häfchen und sprechendem Toilettchen. -> (‚Fahrstuhlmusik dumdidum‘) „You have got 10 minutes to leave the toilet.“ – Na wer da mal so Beschwerden hat, sieht ganz schön alt aus, wenn da auf einmal automatisch die Tür aufgeht. 😱 😂
Das war schon echt witzig, aber wir wollten ja weiter zum „Campground Ocean Safari“ am Cape Tribulation! Weil der Zeltplatz im „Daintree Nationalpark“ liegt, war allein die Autotour dahin schon toll. Serpentinenfahren durch den Dschungel! Yeah!
Dann kam die Überraschung: Der Dschungel des Daintree NP liegt echt press am Meer. (Ach, das ist ja praktisch! Da muss man sich gar nicht entscheiden! 😀) Unser ⛺️ fand ein Plätzchen am Rand des Waldes, das erste Guggel (in Deutschlandfarben gehalten) begrüßte uns und einen Pool gab es auch auf dem Platz. 🔨! (*Empfehlung) Wir gingen aber erstmal zum Beach und machten einen Strandspaziergang, bei dem wir schon total viele Krebse sahen und auch einige blau-lilane Quallen. -> Die Rezeptionistin meinte nur: „Ach, die Jellys sind nicht sooo schlimm … .“


🚤 Total aufregend war der nächste Tag auf zweierlei Weise, deshalb erzählen wir hier mal aus getrennter Perspektive:

🐭: Die gebuchte Schnorcheltour war eine der tollsten Sachen, die ich bis jetzt erleben durfte!!! Allein der Hin- und Rückweg mit dem Boot zum Great Barrier Reef war traumhaft. 🐬e (oder zumindest die Flossen) haben uns begleitet, das Wasser in der Sonne geglitzert …*schwelg
Am Riff selbst hatte das Meer einen Blauton, den ich noch nirgends gesehen hatte. Das Wasser war total klar und wir konnten die Meeresbewohner ganz deutlich sehen: viele bunte Fischilis und Korallen, Riesenmuscheln, Seesterne, Rochen und sogar einer 🐢 konnten wir hinterherschwimmen. Haie waren an dem Tag aus, Nemos auch.

🐝: Die gebuchte Schnorcheltour war eine der tollsten Sachen, die ich bis jetzt erleben durfte!!! Nur irgendwie bin ich nicht wirklich seefest 😲. Der Weg mit dem Speedboat war ja noch ganz lustig, aber dann ging es in’s Wasser. Und da lag man dann so… mit Vergrößerungsglas-Optik, Blick nach unten, schwankend in den Wellen (Wellchen) und kämpfte mit Salzwasser im Schnorchel. Kaum war der erste Adrenalin-Rausch vorbei meldete sich dann der Magen: „Hirn, irgendwas stimmt hier unten nicht so, es schwankt!“. Den Rest der Zeit verbrachte ich dann auf dem Boot… Dennoch: Das Riff ist WAHNSINN. Ich erinner mich zwar kaum an mehr als die riesige Schildkröte, wie sie 30 cm entfernt von mir irgend ein See-Zeuch futterte, aber die Erinnerung reicht auch schon! Mein Tipp für andere: Probiert das mit dem Schnorchel erstmal am Ufer und gewöhnt euch an diese seltsame Atmung und verzogene Optik und DANN fahrt raus. Aber macht es auf jeden Fall! Selbst ~10 Minuten sind es wert!

Den restlichen Tag konnte Felix sich mit seiner 📷 austoben und mehr als genug Bilder von Krebsen am Strand machen. In den Korallenriffs, die nun wegen der Ebbe zurückgeblieben waren, konnten wir aber noch ganz viele andere Wasserviecher sehen! Abends war wieder alles so gut, dass wir noch’n fetten Aussie-Beef-🍔 fressen gingen. Mehr hoch als breit, mit roter Beete – etwas gewöhnungsbedürftig (da zu gesund! 😉), aber ganz gut.

Bevor wir losfahren wollten, entdeckten wir dann noch eine kleine Spinne am Auto. Macht ja nix, wir sind ja nur in Australien… Auf Nachfrage, was das für ein Monster sei, bekamen wir die Auskunft: „Huntsman spider„, ungefährlich, aber groß und schnell. Jo, so schnell, dass man sie nicht vom Auto weg bekam. Sie begleitete uns somit die nächsten paar Tage und saß immer mal an einer anderen Tür… 😬

🌿🗼 Am nächsten Tag fuhren wir nun wieder in den Süden und machten im Daintree NP noch einen Abstecher zum „Jindalba Boardwalk“. So heißt ein Park, in dem man für viel Geld eine lustige, audio-guide-geführte Tour durch die verschiedenen „Stockwerke“ des Regenwaldes machen kann. Im wahrsten Sinne war der „Canope Tower“ der Höhepunkt des Tracks, wo uns ganz oben Vogelnester erwarteten. Im Nachhinein war der Pfad zwar lehrreich, aber die ganze Sache zu teuer.

🐊 „Tschüß Daintree Rainforest!“ hieß es dann. Aber die Krokodile im Daintree River wollten wir uns noch geben! 😀 Die Bootstour war preiswert und echt ok. Kein Wort von dem Aussie-Führer verstanden, aber dafür vier Krokis gesehen. Der Typ ist mit dem Bootchen sogar richtig nah ran, fast schon zu nahe. Ein Krokoviech war definitiv aggressiv unterwegs! Respect vor den Überlebenskünstlern, respect!

Zur Übernachtung (in einem Bett!) zog es uns wieder nach Port Douglas, vorher noch nice Kochung und den einheimischen Gastgeber haben wir auch noch über Zeug ausgequetscht. U. a. kam da heraus, dass ganz Queensland nur EINEN Stromanbieter hat! (Diese Aussies …)

26.09. bis 27.09.2015 – Hinfahrt Part 2

Am nächsten Morgen gingen wir dann erst dem Geplätscher nach und sahen den schnuckeligen Murray an. – Schön. Aber abgesperrt isser, weil es da wohl schon Unfälle gab. 😳 Vor der Abfahrt noch schnell ein Bild gemacht, wie die Aussies so campen:

🏰 Auf jeden Fall fuhren wir weiter die Küste hinauf Richtung Innesfail zum „Paronella Park“: Hier hatte in den 30igern ein gewisser Herr Paronella eine Burglandschaft nach spanischem Vorbild um den „Mena Creek“ erbauen und gleich noch einen Dschungelpark drumherum erstehen lassen – den heutigen Campingplatz nebendran aber nicht. 😉 Wer Lust auf eine romantische Atmosphäre mit moosbedeckten Bauten an einem Wasserfall hat, könnte dort durchaus verweilen. Uns war die Aussicht von der Hängebrücke aus romantisch genug, Fotos für’s Familienalbum und weiter ging’s.

„Wasserfall-infiziert“ begaben wir uns zu den „Josephine Falls“. Coole Sache (im wahrsten Sinne), denn an diesem Wasserfall konnten wir wieder planschen gehen wie am „Crystal Creek“. Die 🐝 schwamm gegen einen größeren Wasserstrahl an (wie eine elektronische Gegenschwimmanlage, eben nur in natura), ich kämpfte gegen so eine Art Fliegenbremse an. Irgendwas Goldenes schimmerte da auf dem Wasserboden und in Felixer erwachte sofort der Goldgräber!💰 Leider sahen die Goldstücke an der Luft gar nicht mehr so golden aus. Also, Goldrausch und Dollarzeichen aus Felix Augen verschwunden – doch wieder arbeiten gehen … 😩

Felix: Ich behaupte nach wie vor, dass das Gold war. Nur eben viel zu wenig… 🙁

Auf dem weiteren Weg nach hinter Cairns sahen wir vieeele Zucker- und 🍌felder. Der Zucker wird in kleinen Waggons abtransportiert, so dass die kleinen Zugschienchen dafür immer mal wieder den Weg der Autobahn kreuzen. Es wurde dunkel, und weil wir ja jetzt doch keine Millionäre werden würden, schliefen wir unter der Brücke … äh nein, im Auto. Im Auto am Strand. Ohne Menschen in den nächsten 15km. Wir hatten Glück und es war 🌑! Wunderschön so mit Sand, Meer und Mondschein!

Felix: Das war die Nacht mit eurem „Blutmond“. Leider nicht so blutig, oder zu früh(?). Auf jeden Fall ist das eine Bild 20 und das andere 124 Sekunden belichtet. Etwas zu lang? Wirkt schon etwas skurril…

26.09. bis 27.09.2015 – Hinfahrt Part 1

🚙 Am Samstag ging’s endlich los zu den Regenwäldern bzw. los in Richtung „Cape Tribulation“ (, unser nördlichstes 🏁 an der Ostküste Queenslands)!

💦 Als Erstes waren die „Wallaman-Falls“, der höchste einstufige Wasserfall Australiens, dran. Er liegt im Weltnaturerbe-Gebiet der Feuchttropen von Queensland im „Girringun-Nationalpark“ und hat eine Höhe von 278 m. (- Schön aus wiki rauskopiert. 😉)
Da es länger nicht geregnet hatte, sah der Wasserfall irgendwie schmächtiger als erwartet aus, aber die Höhe war echt beeindruckend!

Dann fuhren wir weiter zum „Girramay-Nationalpark“ (💡Ahaaa! … wie wiki uns eben gerade aufklärte … ). Auf dem Weg dorthin sahen wir viele Steaks 🐄 am Straßenrand und auf der Straße selbst.

⛺️ Wir wollten eigentlich nur einen Zeltplatz zum Übernachten finden und landeten auf dem genialen Campground bei den „Murray-Falls“. Beides echt empfehlenswert: Nachdem wir bei einem lustigen, russisch-australischen Pärchen „notkochen“ durften, konnten wir mit dem leisen Plätschern des Wasserfalls friedlich einschlummern.

31.08. bis 13.09.2015 – Natur und Kultur rund um Townsville

🏠 Hier im Häusle hatte Amy, unsere room-mate Geburtstag und feierte natürlich eine Grill- und Poolparty. – Beim Geschenkekauf ist ein exklusiver, teurer 3er 🍺 unserer Favorit gewesen.
Es waren viele Studenten und wir WG-Leute da. Alle nett, aber wir hatten schon das Gefühl, kommunikationstechnisch etwas raus zu sein. – Man müsste eben viel mehr Englisch reden!!! 😇
🚗 🌿 Einfach toll war der erste Tagesausflug zu den „Little and Big Crystal Creeks“ im Paluma-Range-Nationalpark mit einem gemieteten Auto. – Respekt! Felix ist echt gut und immer schön LINKS gefahren. 👏
Und sowieso werden dort wohl alle Sehenswürdigkeiten immer brav mit Autos angefahren, so dass man sich nur noch ein Paar 100 m zu Fuß den Weg „entlangschleppen“ muss. Tse! Wandern geht dort wahrscheinlich nur nach wenigen Routen oder halt querregenwaldein. – Ich muss gestehen, dafür bin ich nicht mutig genug. 😁

💦 Little Creek ist ein Wasserfällchen, das mitten durch den Regenwald den Berg hinunterplätschert. Dort, wo das Wasser hinunterfließt, haben sich – wohl im Laufe der Zeit – Steinfelsen gebildet. (Wat weeß ich. Binsch Geograph oder wat?!)
Da wassertechnisch nicht so viel los war, musste Kleinjana natürlich darauf herumklettern.
– Und dann passierte es: der Angriff des Todesfrosches!!! 🐸 😱 Naja, eigentlich habe ICH ihn ja angegriffen, als ich beim Abstützen von Stein zu Stein versehentlich in/ an ihn hineingrabschte. Es folgte ein Quietschen und ein vor Ekel Schütteln der Hand meinerseits … (Bäh! Was war das für eine Konsistenz? Und woher kam die?) Von Felix kam ein seltsamer, irgendwie hilfloser Blick. Beim NachSherlockHolmesEn des Todesangriffs entdeckten wir dann diesen echt super getarnten Frosch (siehe Bild). Während ich mir Gedanken über eine eventuelle Vergiftung machte, konnte Felix ein Paar schöne Bildchen für sein Fotoalbum machen. 😏 Am Ende alles gut! Nix passiert. Irgendwie unspek(t)ulär …


Nach diesem „lustigen“ Wasserfallerlebnis fuhren wir zum Big Creek
und das war eines der tollsten Sachen, die wir bisher gesehen hatten:
Da waren smaragdfarbene Lagoonen und Steinrutschen auf verschiedenen Ebenen des Berghangs. Das nenne ich mal Wunder der Natur! 😀
(Ob sich der Erfinder der Spielplatzrutschen davon hat inspirieren lassen?)
Hui! Wir konnten wirklich rutschen (, weil die Steine mit einer leichten Moosschicht bedeckt waren)! Handtuch braucht man eigentlich nicht, weil die Steine warm sind. Auch hier hatte Felix seinen Spaß beim Viecher-Fotografieren.
🔨! Da fahren wir definitiv noch mal hin!!!

🎸 Gestern waren wir in einem Steakhouse zum Liveauftritt von vier „Bomben-Metal-Bands“. (So 💣, dass wahrscheinlich nur die ganzen Bandmitglieder mit ihren Chicks die Bude füllten + uns …) Eine der Bands verzichtet sogar auf einen Sänger, weil die’s wohl nicht nötig haben. („We don’t need a singer!“ steht auf deren Seite). Wir überlegten, ob es nicht genau umgekehrt der Fall sein könnte. 😜 😂 Aber einem geschenkten Gaul … Davon abgesehen, dass es for free war,
war es für uns musikgeschmacklich eines der wenigen Events auf diesem Kontinent. Aber der Abend war supi! Wir trafen dort noch eine Studikollegin von Hummelchen und einen Einheimischen, die mit uns auf der gleichen Humorwellenlänge liegen. Wir hatten einen amüsanten Abend! 😊
En plus, der Bierpreis war so ziemlich mit dem aus dt. Locations identisch.
Nice war auf dem Rückweg wieder mal der Sprint über die vierspurige Schnellstraße! – Man scheint hier wohl auf Fußgängerampeln/ -wege wenig bis gar keinen Wert zu legen. (Zum Glück waren wir nicht betrunken!)

17.08. bis 30.08.2015 – (Auch mal) Raus aus Townsville!

🌄 Eeeendlich hat es mal geklappt und wir konnten Townsville etwas entfliehen! „Magnetic Island“ ist eine echt empfehlenswerte Insel, weil dort noch mal anderes Gesteinsgedöns und andere Viecher (siehe Bilder) vorhanden sind als im Ort.
Unsere Buschland-Steinfels-Eukalyptus-Wanderung führte durch den National Park zu einem höher gelegenem Fort, von dem aus man wundervolle, blaue Buchten betrachten kann. Für die leicht anstrengende Wandertour wurden wir von 🐨-Mamas mit Baby entlohnt. Wow! Wir hatten noch nie Koalas in Freiheit lebend gesehen – tot auch nicht! 😆

Ein bisschen fies waren die „Sado-Wanderschilder“, denn sie haben nicht die wahren Entfernungen angegeben. Hat da auf dem ersten Wegweiser „100 m zum Fort“ gestanden und auf dem nächsten „200 m zum Fort“. – „Nur noch x Kilometer …“ – Ja ja, wer’s glaubt … Aber hey, egal! No worries! 😏
Wir haben es dann leider nicht mehr zu den Buchten geschafft, deshalb wollen wir unbedingt noch mal nach Magnetic Island. Dann aber für mehrere Tage …
🌊 Rockpool – saucool! Wir gingen auch endlich mal an den Rockpool am Meeresstrand. – Seltsam dieses Objekt: Ein Wasser am Wasser … Es handelt sich dabei um ein (kostenloses) abgetrenntes Schwimmbecken, das gefiltertes Meerwasser beinhaltet. Das kommt mir sehr entgegen, denn im Gegensatz zu Felix bin ich nicht so risikofreudig/ lebensmüde und würde im Meer herumschwimmen. Hier war es einfach mal toll, längere Zeit zu schwimmen ohne die große Angst vor gefährlichen Tieren. (Man weiß ja nie, was da gerade so für Wasserviecher rumkreucht und fleucht … ) 🐊 🐙

 

🔭 Lange schon habe ich nach diesen australischen Kängurus Ausschau gehalten, weil Felix die irgendwie vorwiegend nur in Campusnähe gesichtet hatte. – Und zack! Auf einem unserer Spaziergänge am Fluss entdeckten wir eine Gruppe der „Roos“. Also ewig gesucht, dabei sind die Hüpfviecher quasi gleich bei uns um die Ecke zuhaus. 😀

📆 Ansonsten können wir es nicht recht glauben, dass wir fast 2 Monate hier sind! Wir haben hier schon so unsere Gewohnheiten entwickelt, strecken mittlerweile auch mal die Füßchen (mit unserem Mittagessen in der Hand) in den Pool und bei Coles gehören wir schon zum festen Kundenstamm , der neuerdings kurz vor Ladenschluss Reduziertes abgreift. 😉

03.08. bis 16.08.2015 – Townsville, erste Ausflüge

„Stockland“ – Das Schockland! Wir besuchten dann doch mal dieses Monster von Einkaufszetrum mit 180 Läden. Zum Glück gibts es an den Eingängen Lagepläne für dieses Labyrinth der Meister! 😅
Ich habe nämlich dringend Kram aus der Pharmacy (dm) gebraucht. -Gab es leider nicht. Noch nicht mal auf Bestellung!
Wir entdeckten dort einen Laden der an einen „REAL“ erinnert. Gut zu wissen, denn wir wollten backen und hatten kein Rührgerät und Waage! (Haben wir auch jetzt noch nicht – ging per Augenmaß und guter, alter Handarbeit). Wir fanden durch die Backaktion heraus, dass es „selfgrained flour“ gibt. Da ist dann im Mehl schon das Backpulver drin. Seltsam – Hat aber funktioniert! 🍰 😊

🏆 Endlich bestiegen wir mal den „Castle Hill“. Ist nicht hoch und hört sich auch süß an, aber wer unbedingt den „Goat Track“ nehmen muss, findet den nicht mehr so niedlich! Bei den gefühlten 1000 Treppenstufen mutiert man auch echt zur (Mecker-) Ziege! 🐐 Aber es hat sich total gelohnt (wie man in Felix Beitrag weiter unten sehen kann). Sonnenuntergang auf der einen und den Mondaufgang auf der anderen Seite.
Auf dem Rückweg wollten wir noch einen der berüchtigten Burger in der Brauerei verspeisen. -Leider fehlte mir der Perso und so konnten wir nicht reinkommen (Perso-Securities)!
🌴 Top war der Spaziergang am Fluss entlang, über die Turtle-Bridge, durch den Palmengarten (kostenlos) und zurück! 😀 War ein super Ausflug, den wir auf jeden Fall wiederholen werden!
📷 Letzte Woche konnte man Kunstwerke aus unterschiedlichen Materialien am Strand bestaunen. Darunter war viel Viechgeviechs, das wir hier schon genannt haben. Reizvoll war für uns die damit verbundene „Photographic competition“.
Da Felix und ich ja gerne fotografieren (und auch von dem Gewinn von 500 AUD nicht ganz abgeneigt waren), machten wir Bilder und sandten diese ein. Mal schauen, was dabei herauskommt…
Während Felix hier so vor sich hinstudiert, wende ich mich nun der Arbeitssuche zu.