20.07. bis 26.07.2015 – Living in Townsville

Cool, dass Felix Kommilitone Johannes mit ins WG-Haus gezogen ist! Wenigstens ein „bekanntes“ Gesicht. 🙂

Mehr und mehr füllte sich das Luxushaus mit anderen ausländischen StudentINNEN und ich harrte den Dingen, die da noch kommen sollten!!!
-Wie war das doch gleich? Ich war damals mal aus einer 6er-WG ausgezogen … , damit ich JETZT HIER in einem fremden Land, auf einem weit entfernten Kontinent, mit Felix noch nie zusammenlebend in einer SIEBENER-WG (!) leben durfte. 😱 Ich hatte ja auf tierische Mitwohner, zum Beispiel auf einen gelben Gecko (der sich in unsere Küche verirrte) gehofft … . Nee, nee. ABER – wie die Australier so schön am laufenden Band zu sagen pflegen – „No worries!“ 😅

Felix kaufte sich ein gutes Fahrrad und ich hoffte, er würde irgendwann Zeit dazu haben, es für eine richtige Tour zu benutzen!

Echt super, dass „Coles“ (australischer Aldi) nicht weit von uns entfernt war.
„Woolworths“ war definitiv zu teuer für „arme“ Studenten, die sich in einem Haus mit Pool, Poolboy, Gärtner etc. niederließen. 😉
Felix wagte es, einen Sixer Cidre zu kaufen. -2 Euro ein Fläschchen. Sich hier zu betrinken, ist nur was für reiche Leute! Und überhaupt wird ein Kurzer Jägermeister zu einem guten Tröpfchen! Mal sehen, wie das mit den Kippen wird, wenn die (guten) dt. Päckchen leer sind … . Drogenkonsum macht hier einfach keinen Spaß!

Respekt hatte ich davor, dass die „Hummel“ tatsächlich sowas wie lernte,
um dann mittwochs die vorerst letzte Klausur zu schreiben. Ich hoffte, Felixer würde heil in der Uni ankommen, weil das sein erster Fahrradtrip in diesem linksorientierten Verkehr sein würde. Aber es verlief wohl ganz gut, denn er saß abends neben mir. 😉

Während sich Felix in der James-Cook-University aufhielt, erkundete ich ein wenig die Gegend, die Küste rauf Richtung Norden: Mein Endziel sollte der „Kissing Point“ und ein nicht weit entfernter botanischer Garten sein.
Irgendwie war ich schon etwas traurig, dass ich allein an diesem romantischen Aussichtspunkt sein würde… :/ Zum Glück (?) entpuppte sich dieser als historisches Denkmal mit ner fetten Kanone aus dem soundso Krieg.
Auch der Garten war nicht wie erwartet (wie so viele in Dtl.):
Gefühlte FÜNF spezielle Pflanzen wurden in einer Art besteintem Spiralweg hervorgehoben. -Aha! Nun ja… . No worries! 🙂

Die Schickung war echt ein Fitness-Parcours am hausnahen „Ross River“ in einem der echt schönen Parks (siehe Bild)! Hier KÖNNTE man sich sehr fit halten … 😉

Am WE waren wir am „The Strand“ und haben nicht nur uns, sondern auch ein Paar Würstchen und Chicken-Teile verbruzzelt. (Auf einem der 24 kostenlosen Barbies (austral. Grill(s) <- Felix Anmerkung danke. :*

 

Nachtrag Felix: Wer mitgelesen hat weiß, dass es verboten ist Messer mitzunehmen, deswegen mussten wir die Würste mit einem Karabinerhaken wenden! Aber… No worries, lecker war’s!

4 Gedanken zu „20.07. bis 26.07.2015 – Living in Townsville“

  1. Ach das liest sich alles irgendwie super. Bis diese Sache mit den Drogen. Aber hey, vlt kannst du einfach mal ganz cool mit dem Rauchen aufhören. Cidre 2,- is natürlich kacke.

    Aber eure Bude da sieht klasse aus. Irgendwie beneide ich euch.

    LG
    Patty

    PS: Find’s nice wie du „Felixer“ schreibst. 😀

  2. Hallo Ihr beiden,

    irgendwie kommt mir das mit der 7er WG bekannt vor. Grins. Aber zum Glück ist es draußen warm und es gibt genug zu entdecken, um dem Trubel zu entkommen. Es sieht so sonnig bei Euch aus. Unser Pool ist der Neckar, wo wir auch sehr oft sind – ist ja um die Ecke. Sascha und Britta haben jetzt eine Wohnung ganz in der Nähe – da haben wir gestern beim Umzug geholfen.
    Wir hatten jetzt wieder eine Regenphase, aber jetzt ist die Sonne wieder da und heute sind über 30 Grad angesagt. Gestern haben wir Halsbandsittiche gesehen – leben in Heidelberg in freier Wildbahn. Fast so exotisch wie die bunten Vögel bei Euch down under.
    Nachher kommen Muddl, Sylvia und Yara – dann backen wir Kuchen und gehen noch in den Garten. Sylvia kennt den Neuen noch gar nicht. Das man keine Messer mitnehmen kann, wußte ich vom Handgepäck in Flugzeugen – aber einfach so in der Stadt? Gibt es da viele Raubüberfälle?
    Also haltet die Ohren steif da unten und lasst Euch nicht unterkriegen. No worries.
    Mathias
    P.S. Habe am Neckar einen sehr interessanten Australier kennengelernt, der jetzt in Heidelberg arbeitet. War sehr spannend sich mit Ihm zu unterhalten…

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